Als reicher Deutscher, der übrigens schon in seiner Ausbildungszeit soviel verdient, wie ein ausgewachsener indischer Entwickler, kann man es sich ja auch leisten, für 8€ ins Kino zu gehen. Der Eintrittspreis mag ja für deutsche Kinos fast noch preiswert sein, aber für ein indisches Kino ist das absolute Oberklasse. So wurden wir auf einem roten Teppich in den Kinosaal geführt. Dort erwartete uns eine Leinwand so groß wie in einem deutschen Kino mit gut 200 Plätzen, mit dem Unterschied, dass es hier nur 32 "Plätze" gab. Man stelle sich einen bequemen, mit Samt bestückten Sessel vor, der per Knopfdruck in eine Liege verwandelt werden kann. Wir machten es und also bequem und es dauerte nicht lange, bis der erste Kellner unser Wohlbefinden verbessern wollte und uns Snacks und Getränke anbot.
Geschaut haben wir übrigens Pursuit of Happyness, ein Film, der auf jeden Fall zu empfehlen ist. Vor allem wurde man wieder auf den Boden der Realität geholt, wie gut es uns geht und wieviel Armut eine Handbreite von uns entfernt ist...
Dienstag, 27. März 2007
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