Donnerstag, 15. März 2007

Königliche Hoheit beim Festschmaus

Bis heut Abend gab es eigentlich nichts Spektakuläres zu erzählen. Arbeit läuft soweit ganz gut, anschließend wird noch ein bisschen Sport in Form von Tischtennis getrieben und dann gehts auch schon wieder Richtung Gästehaus. Entweder ist man bei SAP noch einen Snack zu Abend oder wir gehen hier einkaufen oder setzen uns in ein Restaurant oder Bistro. Heute haben wir (Daniel und ich) uns für Pizza entschieden. Zur Bestellung muss man hier seine Telefonnummer hinterlassen und bekommt einen Bestätigungsanruf, ob die Nummer und Adresse auch stimmen.
Da die Nummer, die ich bei der Bestellung angab, offensichtlich falsch war, warteten wir vergeblich eine Stunde auf unsere Pizza, die noch gar nicht zubereitet wurde.
Verärgert und extrem hungrig haben wir uns dann spontan entschieden in das Maharaja-Restaurant an der Straße gegenüber zu gehen. Roter Teppich, Portier und eine königliche Atmosphäre erwarteten uns. Beeindruckt und erstaunt zögerten wir erst und zu setzen, aber zum eventuellen Umkehren blieb uns keine Zeit. Denn schon wurden wir an einen Tisch geführt und man schob mir einen Stuhl unter das Hinterteil.
Kurz danach befand sich eine 1l Flasche Wasser und ein Snack auf Kosten des Hauses auf unserem Tisch. Daniel entschied sich für Garnelen und ich wollte Hühnchen süß-sauer probieren. Als Beilage wählten wir beide Nudeln.
Eine viertel Stunde später hatte jeder von uns einen Haufen Nudeln und Garnelen bzw. Hühnchen auf dem Tisch, da hätten je 3 gute Esser von satt werden können. Denkt man an eine Portion in einem mittelmäßigen Restaurant, wo man es manchmal mit den Portionen übertreibt, war diese jenseits von Gut und Böse.
Sobald das Bierglas sich leerte, wurde flugs von einem der aufmerksamen Kellner nachgeschenkt. Die gleiche Zuvorkommenheit legten sie auch beim Essen an den Tag. Obwohl ich mit einem großen Loch im Bauch ankam, stopfte ich mir nach der ersten Portion schon mehr in die Wanne, als ich eigentlich vertrag und nach der 2. musste ich dann entgültig kapitulieren.
Für ganze sechs Euro pro Person, ein Dessert dankend abgelehnt, haben wir uns dann rausgekugelt und kommen definitiv wieder, aber werden nur ein Festessen bestellen. :D

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Interessant. Dass DaKi beim Essen kapitulieren muss gleicht IMHO einem Weltwunder. Sie müssen euch ja echt was aufgetischt haben... ;-)

daki in india hat gesagt…

ohhh ja...das kannst du dir gar nicht vorstellen